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QualityBox

Anwendung

Wareneingangskontrolle: fremde Fehler finden, bevor sie Ihre werden

Der Wareneingang ist der günstigste Ort der ganzen Kette, um einen Fehler zu finden – und der am schlechtesten ausgestattete. Meist wird stichprobenartig per Auge geprüft, weil sich für Zukaufteile nie ein Bildverarbeitungsprojekt gerechnet hat. Genau diese Lücke schließt die Quality-Box.

Das erkennt die Box hier

Typische Fehlerbilder – ohne einen davon vorher zu beschreiben

  • Abweichungen zur Erstmusterfreigabe beim laufenden Lieferanten
  • Stillschweigende Prozessänderungen des Lieferanten
  • Falsch gelieferte oder vertauschte Varianten
  • Transportschäden und Korrosion
  • Verschmutzung und Rückstände an Zukaufteilen
  • Fehlende Kennzeichnung und falsche Etiketten

Die Liste ist bewusst keine Konfiguration: Die Quality-Box lernt ausschließlich, wie ein Gutteil aussieht. Alles, was davon abweicht, fällt auf – auch die Fehlerart, die hier nicht steht.

Wareneingangsprüfung: sechs zugekaufte Meldeleuchten im Prüfbild, fünf i.O., eine als n.i.O. markiert

So richten Sie es ein

Drei Dinge, auf die es bei dieser Prüfaufgabe ankommt

Punkt 1

Das Erstmuster ist die Referenz

Lernen Sie die freigegebene Lieferung an. Jede spätere Charge wird dagegen geprüft – auch gegen Änderungen, die niemand angekündigt hat.

Punkt 2

Prüfen, wo ohnehin ausgepackt wird

Die Box steht am Auspacktisch. Das Teil wird einmal unter die Kamera gelegt, das Ergebnis liegt sofort vor.

Punkt 3

Ergebnisse als Lieferantengespräch nutzen

Der Excel-Export liefert Ihnen Bild, Score und Zeitstempel je Teil – die belastbare Grundlage für die Reklamation beim Lieferanten.

Was ein durchgerutschtes Teil kostet

Die Rechnung, die den Kauf entscheidet

Nach der 1-10-100-Regel kostet derselbe Fehler im Wareneingang 1 €, in der Montage 10 € und beim Kunden 100 € und mehr. Der Wareneingang ist damit die Prüfstelle mit dem besten Hebel überhaupt – und die Fehlerkosten trägt am Ende der Lieferant, wenn Sie sie belegen können.

Mit Ihren eigenen Zahlen rechnen →

FAQ

Fragen zu dieser Prüfaufgabe

Wir bekommen viele verschiedene Teile – lohnt sich das?

Sie können beliebig viele Prüfprogramme anlegen, ohne Mehrkosten. Sinnvoll ist es, mit den Teilen zu beginnen, die in der Vergangenheit auffällig waren oder in kritische Baugruppen gehen – nicht mit dem gesamten Sortiment.

Können wir das Ergebnis dem Lieferanten vorlegen?

Ja. Jede Prüfung wird mit Bild, Anomalie-Score, Urteil und Zeitstempel protokolliert und lässt sich als CSV oder Excel exportieren – belastbarer als „ist uns aufgefallen“.

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Was Kunden zusätzlich mit derselben Box prüfen

Lösen wir Ihre Prüfaufgabe?

Schildern Sie uns Ihr Bauteil und Ihre Prüfaufgabe. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob die Quality-Box dafür das richtige Werkzeug ist – und wenn nicht, warum nicht.