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QualityBox

Anwendung

Montagekontrolle: sitzt jedes Teil da, wo es hingehört?

Montagefehler sind selten spektakulär: ein Kontakt nicht ganz eingerastet, ein abgebrochener Rastfuß, eine Variante verwechselt. Im Takt fällt das nicht auf, weil das Auge das erwartete Bild sieht und nicht das tatsächliche. Die Quality-Box vergleicht jede Baugruppe mit dem gelernten Gutzustand – und wenn mehrere gleiche Teile unter der Kamera liegen, bewertet sie jedes für sich.

Das erkennt die Box hier

Typische Fehlerbilder – ohne einen davon vorher zu beschreiben

  • Nicht vollständig gefügte Kontakte, Clips und Steckverbindungen
  • Falsch orientierte Teile – seitenverkehrt oder verdreht montiert
  • Vertauschte Varianten ähnlich aussehender Bauteile
  • Beschädigungen aus der Montage: abgebrochene Rastfüße, Grate, Kratzer
  • Fehlende Schrauben, Federn und Kleinteile an der Baugruppe
  • Bestückungsabweichungen an Platinen und Baugruppen im Gehäuse

Die Liste ist bewusst keine Konfiguration: Die Quality-Box lernt ausschließlich, wie ein Gutteil aussieht. Alles, was davon abweicht, fällt auf – auch die Fehlerart, die hier nicht steht.

Montagekontrolle: vier Reihenklemmen im Prüfbild, zwei als i.O. und zwei als n.i.O. bewertet

So richten Sie es ein

Drei Dinge, auf die es bei dieser Prüfaufgabe ankommt

Punkt 1

Der korrekt montierte Zustand ist die Referenz

Sie lernen ausschließlich die richtig montierte Baugruppe an. Alles, was davon abweicht, fällt danach auf – auch der Fehler, den bei Ihnen noch niemand gemacht hat.

Punkt 2

Mehrere Teile in einem Bild

Liegen vier Klemmen unter der Kamera, findet die Objekterkennung jedes Teil und bewertet es einzeln. Sie sehen damit nicht nur, dass etwas nicht stimmt, sondern welches Teil betroffen ist.

Punkt 3

Näher ran heißt feiner prüfen

Je größer das Bauteil im Bild steht, desto kleinere Abweichungen erkennt das Modell. Bei feinen Merkmalen ist der Ausschnitt der wirksamste Hebel – nicht die Kamera.

Was ein durchgerutschtes Teil kostet

Die Rechnung, die den Kauf entscheidet

Ein nicht eingerasteter Kontakt fällt im besten Fall im Prüfstand auf, im schlechtesten beim Endkunden. Dann kostet er nicht das Teil, sondern den Serviceeinsatz – und bei sicherheitsrelevanten Baugruppen die Dokumentationspflicht gleich mit. Eine Prüfstation vor dem Verschließen kostet Sekunden pro Baugruppe.

Mit Ihren eigenen Zahlen rechnen →

FAQ

Fragen zu dieser Prüfaufgabe

Kann die Box mehrere gleiche Teile in einem Bild unterscheiden?

Ja. Die automatische Objekterkennung findet jedes Teil im Prüfbereich und bewertet es getrennt – mit eigenem Score und eigenem Urteil. Im Protokoll steht anschließend, welches der Teile abgewichen ist.

Taugt das auch für bestückte Leiterplatten?

Für Prototypen, Kleinserien, Nacharbeitsplätze und die Endkontrolle vor dem Einbau: sehr oft ja – fehlende, verdrehte oder vertauschte Bauteile fallen im Vergleich zur gelernten Gutplatine auf. Eine Hochvolumen-SMT-Linie mit Lotpasteninspektion ersetzt sie nicht; dort bleibt die klassische AOI-Anlage richtig.

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Was Kunden zusätzlich mit derselben Box prüfen

Lösen wir Ihre Prüfaufgabe?

Schildern Sie uns Ihr Bauteil und Ihre Prüfaufgabe. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob die Quality-Box dafür das richtige Werkzeug ist – und wenn nicht, warum nicht.